Foto: Bernd Wagner

Herzlich willkommen beim NABU Zweibrücken

 

Liebe NABU Mitglieder!

 

 

 

Wir starten mit einer sehr guten Nachricht in das Jahr: Wir haben über 800 neue Mitglieder und insgesamt hat der NABU Zweibrücken jetzt mehr als 2400 Mitglieder. Darüber freuen wir uns sehr und heißen alle neuen Mitglieder herzlich willkommen. Wir freuen uns ebenfalls über die Mitglieder, die schon jahrelang dabei sind, und bedanken uns für Ihre Treue.

 Diese große Zahl ist für uns ein Zeichen und Bestätigung, dass für viele der Naturschutz und der Erhalt unserer Natur wichtig sind. Gemeinsam sind wir stark und können etwas bewegen.

Gerne halten wir mit Ihnen Kontakt. Sie bekommen zweimal im Jahr das Programm zugesandt. Darüber hinaus erhalten Sie unseren monatlichen Newsletter, wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse mitteilen (an: miriamkrumbach@posteo.de ). Im Newsletter stehen weitere Informationen zum Programm und auch kurzfristige Termine, z.B. wenn besondere Orchideen blühen oder Schmetterlinge fliegen.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit über Ihren Mitgliedsbeitrag hinaus unterstützen wollen. Bitte melden Sie sich, wenn Sie Ideen haben, wenn Sie uns Ihre Expertise zur Verfügung stellen können, wenn Sie uns bei der Erstellung von Stellungnahmen zu Bauvorhaben unterstützen wollen, beim Vorstand mitmachen möchten usw.

Über 22 Hektar Land, verteilt über unser ganzes Gebiet (die Verbandsgemeinden Thaleischweiler-Wallhalben und Zweibrücken Land sowie die Stadt Zweibrücken), gehört dem NABU. Durch Eigentum können wir wertvolle Grundstücke für die Natur erhalten. Auf manchen dieser Grundstücke sind regelmäßige Arbeitseinsätze nötig. Wir haben einen Pool von Mitmacher*innen, die wir per E-Mail mit weiteren Informationen zu den Arbeiten anschreiben. Lassen Sie sich – ganz unverbindlich – auf die Mailingliste setzten!

Wir sehen uns auch als Anwalt der Natur. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie einen Fall von Naturzerstörung sehen. Wir kümmern uns darum. Wir freuen uns aber auch, wenn Sie uns Ihre besonderen Naturbeobachtungen mitteilen. Gerne fragen wir bei unseren Experten nach, wenn Sie bei der Bestimmung Hilfe brauchen.

 

Wir freuen uns darauf, Sie in den nächsten Monaten kennenzulernen bzw. wiederzusehen.

 

Ihr NABU Vorstand

 

Bankverbindung: Naturschutzbund Zweibrücken e.V. Anerkannter Naturschutzverband
Sparkasse Südwestpfalz
Sundahlstr. 1 nach dem Bundesnaturschutzgesetz
BIC: MALADE51SWP 66482 Zweibrücken
Der NABU nimmt Stellung zu
IBAN: DE38 5425 0010 0086 0106 18 Telefon: 06332 41877
naturschutzrelevanten Planungen.
Spenden und Beiträge sind steuerlich absetzbar. miriamkrumbach@posteo.de  
  www.nabu-zweibruecken.de

 

 



Kurzmeldungen:

Viel Platz für allerlei Getier in Weselberg

Wer in Weselberg über die Felder spaziert, der kann etwas ganz besonders Schönes entdecken: auf der Streuobstwiese unseres Mitglieds Andreas Schmitt stehen nicht nur jede Menge schöne alte und junge, gepflegte Hochstämme, es finden sich auch Ansitzstangen für Greifvögel und ein XXXXL-Insekten- und Kleintierhotel, wie zumindest ich zuvor noch keines gesehen habe.

Der Insektenturm, der beileibe nicht nur Habitat für Insekten, sondern auch für Kleintiere wie Erdkröten, Marder, Eidechsen, Mauswiesel, Igel, Blindschleiche und Ringelnatter bietet, ist wie folgt aufgebaut: vier Eichenstämme, jeder 6 Meter lang, bilden das äußere Gerüst, so dass ein Turm mit einer Grundfläche von ca. 1,5 x 1, 5 m entsteht. Auf dem Boden zwischen den vier Stämmen liegen lose übereinandergelegt schwere große Bruchsteine aus rotem Sandstein, die jede Menge Platz für sicheren Unterschlupf für Säugetiere und Reptilien bieten.

Über den Sandsteinen hat Andreas mit Holzpfählen eine Zwischenebene angelegt, auf die dann wiederum Lochziegelsteine, Baumstämme mit vorgebohrten Löchern, mit Bambusstäbchen gefüllte Rohre, Rindenmulch in vorbereiteten Drahtkörben und jede Menge Reisig aufgelegt werden.

Eine ganz ganz tolle Naturschutzmaßnahme! Und damit das alles auch noch auf fruchtbaren Boden fallen kann, legt Andreas diesen Turm nicht alleine an- sondern in mehreren Sitzungen (bisher zwei, weitere werden folgen) in Zusammenarbeit mit den Grundschulkindern aus Weselberg.  Miriam und ich waren bei der zweiten Aktion am 19.7.2022 dabei und waren begeistert, wie sehr Andreas die Kinder mit seinen Erklärungen in seinen Bann zieht. Da wurden die Spuren im Gras, die in die Sandsteinhöhlen führten, begutachtet und gemeinsam überlegt, was für ein Tier da wohl seine Wohnung eingerichtet hat. Die Ohrenzwicker im Rindenmulch, auf die manche Kinder vorab erschreckt reagierten, untersuchten die gleichen Kinder etwas später ohne Scheu auf der Hand.

Es wurde im Gras nach Lebewesen gesucht und viel, viel erzählt! Und natürlich halfen alle Kinder und Lehrerinnen beim Füllen der ersten Ebene fleißig mit. Als alle Arbeit getan war, hängten die Kinder in den alten Obstbäumen rundherum noch mit Stroh gefüllte Tontöpfe auf. „Da kann der Ohrenzwicker sich verstecken, und weil der wiederum Blattläuse, die Eier von Apfelwicklern, Milben und Gespinstmotten frisst, bleibt der Apfelbaum gesund“, so Andreas, und die Kinder daraufhin: „Dann tut ja der Baum dem Ohrenzwicker und der Ohrenzwicker dem Baum gut!“

Schon jetzt werden Fichtenzapfen für die Folgeaktion am Insektenturm gesammelt. Bei der ersten Aktion im November letzten Jahres hatte Andreas mit den Kindern auch noch Obstbäumchen gepflanzt, und mit der Kita Weselberg hatte er ein paar Tage vorher etliche Tannenbäumchen auf dem Kita-Gelände gepflanzt. Sind die Bäume in ein paar Jahren groß genug, will die Kita einen Weihnachtsbaumverkauf für die Dorfbevölkerung anbieten - regionaler und nachhaltiger geht es nicht.

Andreas ist aber nicht nur für die Tiere und die Kinder unterwegs - er ist außerdem noch Vorsitzender der sehr aktiven Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe und damit sehr aktiv im Bereich Erwachsenenbildung.

Schön, dass du bei uns mit dabei bist, Andreas, ein echter Gewinn für uns, in jeder Hinsicht!

Karin Grgic, 1001 Bäume


Arbeitseinsatz bei den Storchennestern

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

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