Foto: Gerd Wagner, Heckenrinder

Herzlich willkommen beim NABU Zweibrücken

 

Liebe NABU Mitglieder!

 

 

 

Mit unserem Halbjahresprogramm begrüßen wir alle neuen Mitglieder, die im vergangenen Jahr dem NABU Zweibrücken beigetreten sind. Wir freuen uns, dass wir weiterhin über 2000 Mitglieder haben und bedanken uns bei allen für Ihre Unterstützung.

 

In der letzten Jahreshauptversammlung konnten wir Gerd Fuhrmann, Maßweiler, für das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden gewinnen. Wir freuen uns, dass dieser wichtige Posten nun tatkräftig besetzt ist. Damit ist auch der östliche Teil unseres Gebietes repräsentiert. Die nächste Jahreshauptversammlung verbunden mit Neuwahlen findet wieder im 2. Halbjahr statt.

 

Im Programm fürs erste Halbjahr liegt der Schwerpunkt bei Veranstaltungen, die draußen stattfinden. Im letzten Herbst haben wir am Baumpflanztag der Aktion „1001 Bäume“ mit Uli Stalter auf den Streuobstwiesen bei Hengstbach teilgenommen. Anfang April führen wir dieses Projekt mit einer gemeinsamen Einladung zum Baumschnittkurs weiter.

 

So, wie wir uns über dieses Projekt freuen, sind wir auch froh über unsere Streuobstwiese in Contwig, die die NAJU gern aufsucht. Letztes Jahr haben die Kinder dort Insekten für die NABU- Aktion „Insektensommer“ bestimmt und gezählt. Dieses Jahr findet im Juni hier ein Sensen- und Dengelkurs für die Großen statt.

Streuobstwiesen sind einzigartige Kulturbiotope und spielen für die biologische Vielfalt eine herausragende Rolle. Durch ihrer Strukturvielfalt mit Wiese und Bäumen bieten sie tausenden Tier- (vor allem Insekten), Pflanzen- und Pilzarten Lebensraum. Damit gehören sie zu unseren artenreichsten Biotopen. Leider werden gerade diese Flächen an den Ortsrändern zunehmend den überall entstehenden Neubaugebieten geopfert. Diesen Flächenverbrauch, auch für riesige Lager- und Logistikhallen, beobachten wir mit großer Sorge. Er vernichtet Boden, der mit Luft und Wasser zusammen unser wertvollstes und absolut endliches Gut ist. Wenn wir damit nicht sorgfältiger und sparsamer umgehen, werden die Artenvielfalt, die Fähigkeit zur CO2 Speicherung und zur Wasserregulierung (Hochwasserproblematik) weiter abnehmen. Wir müssen als Gesellschaft umdenken, um diesen schleichenden Prozess aufzuhalten. Wir vom NABU haben nicht die Patentlösung. Wir laden Sie aber ein, über diese Thematik mit uns nachzudenken und zu diskutieren. Der Stammtisch ist dazu eine gute Gelegenheit.

 

 

 

Ihr NABU Vorstand

 


Kurzmeldungen:

Der Wiedehopf im Kisunsag Nationalpark in Ungarn


Spende für die Fledermäuse

 

Firma Niederer (ehemals Sauerer) hat dem NABU Zweibrücken zehn hochwertige Fledermaushöhlen von Schwegler gespendet.  Wir bedanken uns sehr herzlich für diese großzügige Spende.

 

Franz Kinkopf, unser Fledermausexperte, hat schon einen Plan, wo die Höhlen aufgehängt werden.  Zwei oder drei kommen auf unserer Streuobstwiese bei Contwig.  Die anderen werden im Hengstbachwald aufgehängt.  Franz Kinkopf stimmt sich mit Frau Maria Jäger vom Forstamt ab, an welchen Bäumen die Höhlen hängen sollen.

 
Bild von der Übergabe der Fledermaushöhlen am 27. Juli 2021

Links: Miriam Krumbach, NABU Zweibrücken

Rechts: Jörn Brandel, stellv. Niederlassungsleiter, Fa. Niederer

Wer einen Beitrag zum Schutz von Fledermäusen leisten will, kann auch in einem ruhigen Garten eine Höhle aufhängen.

Dazu sollte die Höhle in einer Höhe von 4 - 6 m mit dem Flugloch nach Südosten und immer zum Licht bzw. zur Wetterseite abgewandt angebracht werden.  Ein freier Einflug ist wichtig.

Manchmal werden Fledermauskästen schnell besetzt, aber oft dauert es Jahre.  Dann aber sind die Fledermäuse sehr ortstreu.


Müllsammel-Aktion in Zweibrücken

 Der NABU Zweibrücken hat bei der Müllsammel-Aktion, die von ZW-vernetzt organisiert wurde, mitgemacht.  In der Woche vom 15. bis 20. Februar 2021 haben wir in Corona-bedingten Einzelaktionen Säckeweise Müll aus dem Wald und aus den Hecken gesammelt.  Besonders fleißig war eine NAJU-Familie.  Am oberen Ende der Kirrbergstraße haben die Jungs diese Sammlung von Farb-Eimern, Flaschen und allerhand Unrat aus der Hecke gefischt …

 

 … und etwa ein Dutzend Reifen aus dem Gestrüpp herausgeholt.

Im Pfälzischen Merkur war am 21. Februar 2021 zu lesen:

 

Eine ganze Woche lang hatten auf Initiative der von ihm initiierten Bürgerinitiative „ZW vernetzt“ über 50 Gruppen an mehr als 50 Standorten in der Natur einen „Frühjahrsputz“ vollzogen. Da sich spontan immer wieder neue Müllsammler dazu motivieren ließen, waren am Ende rund 150 Menschen weit mehr als 120 Kilometer in und um Zweibrücken unterwegs, um „unsere Stadt schöner zu machen“.

Neben einer Vielzahl von Einzelpersonen, Freundeskreisen und Familien über die Stammhelfer von „ZW vernetzt“ hinaus, beteiligten sich unter anderem der Naturschutzbund und seine Jugendgruppe, die evangelische Jugend Zweibürcken, Vertreter eines Startup-Unternehmens, Mitglieder von Fridays for Future, die „Grüne Brücke“, der Kneippverein, die beiden Kitas Abenteuerland (Grinsardstraße) sowie Papperlapapp (Ernstweiler) sowie die Zweibrücker Wassersportfreunde daran.

 

1500 Kilogramm Müll aus der großen Frühjahrsputzakion von „ZW vernetzt“ und vielen Zweibrücker Bürgern holte der UBZ am Samstag ab. Foto: Cordula von Waldow


1001 Bäume

Nach der wunderschönen Pflanzaktion der Gruppe "1001 Bäume" zusammen mit der prot. Kita Papperlapapp, der UBZ, Helfern aus dem Forstbereich und des NABU im Frühjahr, bei der in der Ernstweilertalstraße elf hochstämmige Obstbäume gepflanzt wurden, haben wir viel positive Resonanz erfahren. Darüber sind wir sehr glücklich, und nun freuen wir uns auf den Herbst, denn dann werden wir 5 weitere Projekte mit nachhaltiger Wirkung verwirklichen, bei denen Kindergarten-/Schul- oder Vereinsgruppen auf kostenfrei zur Verfügung gestellten Grundstücken heimische (Obst-)Bäume pflanzen und so langfristig einen echten Beitrag zum Naturschutz leisten

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Arbeitseinsatz bei den Storchennestern

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

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