Rundbrief Juli 2015

Unser Storchennachwuchs  im Mauschbacher Bruch  hat am 12.06.2015 seine Ringe, die Storchenpässe, erhalten
Unser Storchennachwuchs im Mauschbacher Bruch hat am 12.06.2015 seine Ringe, die Storchenpässe, erhalten

Liebe NABU-Freunde,


inzwischen haben wir die Herde der Schottischen Hochlandrinder durch Verkauf und Kugelschuß auf der Weide entsprechend unserer Grundstücksgröße von 20 auf 15 Rinde rreduziert. Die Herde gut gepflegt durch Doris und Benno Löthscher steht gut und gesund da. Der Weideerfolg ist beeindruckend und gestaltet dieTalaue.


Sorgen machen unsere drei Konikpferde. Für diese Nachfolger der osteuropäischen Wildpferde hat sich nach und nach herausgestellt, daß der Auslauf zum Traben zu kurz, der Boden zu weich und der Aufwuchs der Talaue zu üppig ist. Daraus resultiert: Die Hufe nutzen sich nicht genügend ab und müssen jährlich1-2 mal geschnitten werden. Dies stellt eine große Aktion dar. Die Tiere, die nie einen Zügel trugen und nie in einem Stall waren, sind teilweise nur in aufwendigen Narkosen durch den Tierarzt und Hufschmied zu behandeln. Finanziell und personell ein erheblicher Aufwand!


Die frisch sprießenden Talwiesen führten mehrfach zu Eiweißvergiftungen der Pferde mit erheblichen schmerzhaften Gelenkschwellungen (Hufrehe-Erkrankung). Längerzeitige Behandlungen mit Isolierung und Nahrungsdiät resultierten und verursachten hohe Kosten.


Unser Habitat hat sich nach anfänglichen Erfolgen im Nachhinein für dieseWildpferde als ungeeignet herausgestellt. Somit ist uns die Aufgabe zugewachsen, diese Tiere abzugeben, eine Aufgabe die den NABU-Vorstand weiter beschäftigen wird. Vorschläge und Ideen der Mitglieder zur Lösung dieser Situation nehmen wir gerne entgegen.



Für den Vorstand

Gerhard Herz